NIS2-Umsetzung auf 2035 verschoben

NIS2-Umsetzung auf 2035 verschoben

Haben wir wirklich genug Zeit?

Der Bundestag hat entschieden: Die Umsetzung der NIS2-Richtlinie wird auf das Jahr 2035 verschoben. Die offizielle Begründung? „Wir haben noch genug Zeit.“ Doch als IT-Systemhaus wissen wir: Cybersicherheit ist kein Thema, das sich auf die lange Bank schieben lässt.

Was bedeutet die NIS2-Verschiebung für Unternehmen?

Die NIS2-Richtlinie soll die Cybersicherheit in Europa stärken und betrifft deutlich mehr Unternehmen als ihr Vorgänger NIS1. Kritische Branchen wie Energie, Gesundheit, Finanzen und digitale Infrastrukturen müssen künftig höhere Sicherheitsstandards einhalten.

Durch die Verschiebung bleibt Unternehmen zwar mehr Zeit zur Vorbereitung – doch die Gefahr ist, dass viele die Dringlichkeit unterschätzen. Cyberangriffe werden immer komplexer, und jedes Jahr ohne verbindliche Sicherheitsmaßnahmen ist ein Risiko.

Warum sollten Unternehmen jetzt handeln?

Auch wenn die Frist verlängert wurde: Cybersicherheit ist kein Projekt, das sich über Nacht umsetzen lässt. Unternehmen sollten die gewonnene Zeit nutzen, um:

  • Risikoanalysen durchzuführen – Wo liegen die Schwachstellen?
  • Notfallpläne zu erstellen – Wie reagieren wir im Ernstfall?
  • Technische und organisatorische Maßnahmen schrittweise einzuführen.
  • Mitarbeiter zu sensibilisieren – Denn menschliche Fehler sind oft das größte Risiko

Fazit: Proaktiv handeln statt abwarten

Die Verschiebung der NIS2-Umsetzung mag auf den ersten Blick wie eine Entlastung wirken. Doch wer sich frühzeitig vorbereitet, vermeidet Hektik und kostspielige Nachbesserungen. Als IT-Systemhaus unterstützen wir Sie dabei, Ihre IT-Sicherheit zukunftssicher aufzustellen – jetzt und nicht erst 2035.

Quelle: IT-Daily